Unter diesem Motto begaben wir uns auf den Weg nach Braunsdorf. Wir, das waren 17 Jugendliche und die zwei Leiter Dirk und ich . Nicht nur wir beide waren voller Spannung und Erwartung, sondern auch die 17 Jugendlichen, die wir am Freitag vor der Katholischen Kirche abholten. “ Gott sei dank “ hatte sich das alle Jahre wieder kommende Problem mit dem Transport nach Braunsdorf schnell gelöst. Die Avis Autovermietung stellte uns einen 9 Sitzer Bus zu einem für uns guten Preis zur Verfügung. Auch waren wir froh darüber das Tina Luley hinter der Kolonne herfuhr und mit nahm was nicht mehr in die Busse passte, ich denke da so an Gitarrenverstärker und Schlagzeugteile.
In Braunsdorf angekommen, fand jeder mehr oder weniger schnell, das für ihn passende Bett für das Wochenende. Es gab Abendessen, was wie jedes Jahr mit viel Liebe von der Chefin des Hauses Carola Müller zubereitet wurde.
Nach dem Abendessen ging es weiter mit Organisationsrunde und dem Einstieg ins Thema “ Ich “ mit selbstgestalteten Collagen endete der Abend .
Wie jedes Jahr fehlte auch die Morgendliche Meditation nicht und gut gestärkt ging es nach dem Frühstück weiter mit Wissenschaftlichen Erkenntnissen über das eigene Ich, die verschiedenen Prägungsphasen und die Persönlichkeitsentwicklung. Bei einem Theaterspiel konnte jeder mal testen wie gut er den anderen kennt und ob er ihn richtig eingeschätzt hat.
Und wer schwer arbeitet der hat auch mal Hunger und so gab es Mittag . Die Mittagspause wurde von jedem anders gestaltet, die einen holten den versäumten Nachtschlaf nach, andere Spielten und probten auf ihren mitgebrachten Instrumenten.
Auch am Nachmittag setzten wir uns mit dem Thema “ Ich “ auseinander und so mussten sich einige aus einem untergehenden Rettungsboot mit dem besten Argumenten vor dem sicheren Tod durch ertrinken retten. So musste man sich mit seinen eigenen inneren Stimmen in verschiedenen Theaterstücken auseinandersetzen.
Der Tag endete mit einem Gottesdienst der unter dem Thema Liebesbrief stand , dazu wurden zwei Versionen von Thomas D. seinem Liebesbrief eingespielt und ließen in einem nur von Kerzen erleuchteten Raum die Möglichkeit zum Nachdenken und stille werden .
Bei heißem Tee, Feuer im Kamin und Gesang klang dieser Tag langsam aus .
Am Sonntagmorgen fiel vielen das Aufstehen schwer, so das es einiger Maßnahmen bedarf alle aus dem Bett zu bekommen. Vielen war die letzte Nacht noch ins Gesicht geschrieben aber Kaffee mag ja Wunder zu vollbringen. Mit einem schönen und unterhaltsamen Spaziergang durch Braunsdorfs Wälder endete dieser Vormittag leider auch wieder viel zu schnell und nach dem Mittagessen ging es dann ans saubermachen. Es hieß also schon wieder Abschied nehmen von Braunsdorf.
Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf das nächste Jahr, denn da fahren wir wieder nach Braunsdorf. Das Thema jedoch wird ein anderes sein.
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